bericht aus NRW: Die Jungen sind unzufrieden mit der Demokratie 20.03.2026

Der 3. Demokratiebericht NRW zeigt eine besorgniserregende Unzufriedenheit mit der Demokratie, insbesondere bei jüngeren Altersgruppen. Während 47 Prozent der 14- bis 18-Jährigen mit der Funktionsweise der Demokratie zufrieden sind, was einem Rückgang von 30 Punkten gegenüber 2023 entspricht, äußern sich auch 19- bis 29-Jährige (51 Prozent) und 30- bis 44-Jährige (43 Prozent) deutlich unzufriedener. Dies wird als dramatischer Rückgang bewertet, wobei Angst vor sozialem Abstieg und wirtschaftliche Unsicherheit als prägende Faktoren genannt werden. Gleichzeitig wächst die Zustimmung zu nicht-demokratischen Elementen: 22 Prozent wünschen sich eine starke Führungspersönlichkeit, und 47 Prozent können sich eine einzige Partei vorstellen, die den Volkswillen verkörpert. Der Anteil der "fragilen" Demokraten stieg von 27 auf 42 Prozent, während der Anteil der Antidemokraten auf sieben Prozent zunahm.














