Kaffee-Studie: 2 bis 3 Tassen schützen offenbar vor Depressionen und Stress 25.03.2026

Eine großangelegte Studie der Fudan University in China, die Daten von 461.586 Teilnehmern über durchschnittlich 13,4 Jahre auswertete, hat einen "J-förmigen" Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen aufgedeckt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein moderater Konsum von zwei bis drei Tassen Kaffee täglich mit dem geringsten Risiko für Stimmungs- und Stressstörungen verbunden ist. Sowohl Nicht-Kaffeetrinker als auch Personen, die fünf oder mehr Tassen täglich konsumierten, zeigten ein höheres Risiko. Forscher vermuten, dass Antioxidantien und Koffein in moderaten Mengen entzündungshemmend und stimmungsaufhellend wirken, während übermäßiger Konsum Stresshormone erhöhen könnte. Männer schienen stärker von moderatem Kaffeekonsum zu profitieren, und genetische Unterschiede im Koffeinabbau spielten keine Rolle.














