Kahlschlag bei Jeff Bezos' "Washington Post": Jeder dritte Mitarbeiter wird entlassen 05.02.2026

Die "Washington Post", eine traditionsreiche Zeitung, kündigte am Mittwoch einen drastischen Personalabbau an, bei dem rund ein Drittel der etwa 800 Journalisten entlassen werden muss. Diese "schmerzhafte" Umstrukturierung, die laut Chefredakteur Matt Murray die Zukunft der Zeitung sichern soll, betrifft insbesondere Auslandskorrespondenten sowie die Bereiche Lokales, Sport und Literatur. Gewerkschafter äußern Bedenken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit und Reichweite der Zeitung, die seit Jahren rote Zahlen schreibt und 2013 von "Amazon"-Gründer Jeff Bezos übernommen wurde. Frühere wirtschaftliche Erfolge während der Trump-Präsidentschaft wichen nach dessen Abwahl einem nachlassenden Leserinteresse und sinkenden Geschäftszahlen.

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