Kampfjet-Projekt FCAS Dassault-Chef teilt gegen Airbus aus 04.03.2026

Eric Trappier, der CEO von Dassault Aviation, hat auf der Bilanzpressekonferenz seines Unternehmens scharfe Kritik an Airbus geübt und dem europäischen Flugzeugbauer vorgeworfen, die Zusammenarbeit beim deutsch-französisch-spanischen Kampfjetprojekt FCAS zu behindern. Trappier betonte, dass Dassault die Kernkompetenz im Bau von Kampfflugzeugen besitze und eine klare Führung durch sein Unternehmen fordere, was Airbus nicht akzeptiere. Er kritisierte, dass Airbus seine Bedenken nicht direkt äußere, sondern über Dritte wie die IG Metall oder den BDLI kommuniziere. Trappier deutete an, dass persönliche Spannungen mit dem Airbus-Gesamt-CEO Guillaume Faury, nicht aber mit dem für FCAS zuständigen Michael Schöllhorn, eine Rolle spielen könnten. Trotz der Schwierigkeiten bekräftigte Trappier seine Verpflichtung gegenüber den ursprünglichen Abmachungen von 2017/2018 und betonte die Notwendigkeit europäischer Souveränität gegenüber den USA und China, während er gleichzeitig die Möglichkeit eines rein französischen Kampfflugzeugs andeutete.













