Kandidatur wäre dann schwierig: Anklage fordert zeitweiligen Verlust des Wahlrechts für Le Pen 04.02.2026

Im Berufungsverfahren um mutmaßliche Scheinbeschäftigung hat die Staatsanwaltschaft in Paris einen zeitweiligen Verlust des passiven Wahlrechts für die französische Rechtsnationale Marine Le Pen gefordert. Obwohl die Strafe nicht sofort angewendet werden soll, würde eine Bestätigung durch das Gericht eine Kandidatur Le Pens für die kommende Präsidentschaftswahl erschweren. Der Prozess bezieht sich auf den Vorwurf der Veruntreuung von Geldern zwischen 2004 und 2016, bei dem parlamentarische Assistenten im Europaparlament angeblich für die Partei Front National (Rassemblement National) gearbeitet haben. Die Staatsanwaltschaft sieht ein betrügerisches System zur Parteienfinanzierung und eine zentrale Rolle Le Pens bei der Professionalisierung dieses Systems. In erster Instanz wurde Le Pen bereits ihr passives Wahlrecht für fünf Jahre entzogen und zu einer Haftstrafe verurteilt.













