Kann das jugendliche Marokko von 2026 die gefeierten Lieblinge von 2022 übertreffen? 04.07.2026

Die marokkanische Nationalmannschaft durchläuft einen bedeutenden Transformationsprozess im Hinblick auf die Weltmeisterschaft 2026, mit dem Ziel, die historische Leistung des Viertelfinals von 2022 zu wiederholen oder zu übertreffen. Der aktuelle Kader weist eine beträchtliche Anzahl neuer Spieler sowie einen neuen Trainer, Mohammed Ouhabi, auf, der im Gegensatz zu den defensiven Taktiken des Teams von Walid Regragui im Jahr 2022 einen expansiveren Spielstil mit jüngeren, mobileren Athleten bevorzugt. Trotz eines kontroversen Sieges beim AFCON 2025 und Kritik bezüglich der Bevorzugung von Schiedsrichtern hat die neue Generation vielversprechend agiert, was insbesondere durch ein 1:1-Unentschieden gegen Brasilien im Eröffnungsspiel deutlich wurde. Dieser Wandel wird als langfristige Strategie gesehen, die potenziell auf die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2030 durch Marokko hinarbeitet, wobei das Durchschnittsalter des Teams nun unter 26 Jahren liegt. Ihre Resilienz und die jüngsten Leistungen tragen dazu bei, die Unterstützung nach einem Rückgang der Popularität zurückzugewinnen.















