Kanzler Merz eröffnet Münchner Sicherheitskonferenz 13.02.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz eröffnete die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) im Bayerischen Hof mit einem dringenden Appell an die USA, das transatlantische Vertrauen angesichts globaler Herausforderungen wieder aufzubauen, betonte jedoch gleichzeitig die Notwendigkeit für Europa, unabhängiger von den USA zu werden. Merz bezeichnete die bisherige Abhängigkeit als selbstverschuldet und stellte ein "Programm der Freiheit" vor, das auf militärische Stärke und stärkere globale Partnerschaften abzielt, ohne die transatlantische Partnerschaft zu beenden, sondern für einen Neustart mit einem eigenständigen europäischen Pfeiler zu werben. Die Konferenz, die drei Tage dauert und über tausend Teilnehmer, darunter mehr als 60 Staats- und Regierungschefs, erwartet, thematisiert neben dem Ukraine-Krieg auch die Spannungen zwischen Europa und den USA, wobei MSC-Chef Wolfgang Ischinger die transatlantischen Beziehungen als "Scheidepunkt" bezeichnete.














