Kanzler reagiert prompt: "Widerwärtiger Charakter": Irans Außenminister verunglimpft Merz 05.02.2026

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat Bundeskanzler Friedrich Merz scharf kritisiert und ihm "politische Naivität" sowie einen "widerwärtigen Charakter" vorgeworfen, während er Hoffnung auf einen Regierungswechsel in Berlin äußerte. Araghtschi bezeichnete Deutschland als "Motor des Rückschritts" und bedauerte, dass Merz das Land auf der Weltbühne vertrete, und wünschte sich eine "reifere und ehrenhaftere politische Führung". Merz reagierte gelassen und deutete die Äußerungen als Zeichen von Nervosität und Unsicherheit des Iran angesichts der regionalen Spannungen und der bevorstehenden indirekten Gespräche mit den USA in Maskat über das Atomprogramm, das Raketenprogramm, Menschenrechte und die Unterstützung von Terrorgruppen. Die Kritik Araghtschis richtet sich auch gegen die Auslösung des Snapback-Mechanismus durch Deutschland, Frankreich und Großbritannien im September 2025, der UN-Sanktionen reaktivierte und das Atomabkommen von 2015 de facto außer Kraft setzte.














