Der Iran-Krieg hat zu erheblichen Verwerfungen im globalen Handel und in der humanitären Hilfe geführt. Die Schließung der Straße von Hormus hat den Schiffsverkehr im Persischen Golf nahezu zum Erliegen gebracht, was zu drastisch erhöhten Frachtpreisen führt, die humanitäre Hilfslieferungen erschweren. Große Transportunternehmen haben Zuschläge von rund 3.000 US-Dollar pro Container eingeführt, was besonders für Länder wie den Sudan katastrophale Folgen hat. Die Lufthansa musste einen Flug nach Riad wegen einer Flughafenschließung abbrechen, und die Bundesregierung organisiert Evakuierungsflüge für gestrandete Deutsche. Saudi-Arabien leitet Lieferungen über das Rote Meer um, doch die Mengen reichen nicht aus, um den Ausfall auszugleichen.