Trotz Warnungen von Speicherbetreibern und der Opposition hat sich die deutsche Gasversorgung im schwierigen Winter bewährt, wie Wirtschaftsministerin Katherina Reiche betonte. Kritiker wie Michael Kellner warfen ihr vor, Warnungen bezüglich niedriger Füllstände ignoriert zu haben, doch die tatsächliche Versorgungssicherheit wurde durch sinkenden Gasverbrauch in Industrie und Haushalten sowie durch den Ausbau von Flüssiggasterminals (LNG) und diversifizierte Importquellen aus Norwegen und den USA gewährleistet. Die Gasspeicher decken nur noch etwa ein Viertel des Bedarfs ab und dienen primär als Puffer, während der Marktpreis als Indikator für die Versorgungslage dient. Die größere Herausforderung liegt im Sommer, wenn die Speicher für den kommenden Winter aufgefüllt werden müssen, was zu potenziell höheren Preisen führen könnte.