Kein Essen, Wärter geflohen: Häftlinge im Evin-Gefängnis offenbar weitgehend sich selbst überlassen 04.03.2026

Seit Beginn des Krieges im Iran sind die Häftlinge im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran offenbar weitgehend sich selbst überlassen, da die Gefängniswärter geflohen sind und die Gefangenen nicht mehr mit Essen versorgen. Die Frau des iranisch-schwedischen Wissenschaftlers Ahmadreza Djalali, der in der Krankenstation des Gefängnisses festgehalten wird, berichtete AFP am Mittwoch, dass ihr Mann nur noch Brot erhalten habe und die Lage als „wirklich schlimm“ beschrieb. Djalali, der 2017 wegen Spionage zum Tode verurteilt wurde und nach einem Herzinfarkt in die Krankenstation verlegt wurde, äußerte große Angst vor der Zukunft. Viele Häftlinge sind angesichts von Luftangriffen in der Umgebung verzweifelt und gestresst.

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