Kein „Regimewechselkrieg“?: Hegseth widerspricht Trump – und lässt Dauer des Einsatzes im Iran offen 02.03.2026

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth widersprach am Montag Präsident Donald Trumps erklärtem Ziel eines Regimewechsels im Iran und betonte, dass die US-Intervention nicht auf einen Machtwechsel in Teheran abziele. Hegseth bezeichnete die Operation als keinen „Regimewechselkrieg“, sondern als Beendigung eines von Trump begonnenen Konflikts, während Trump selbst das iranische Volk zum Umsturz aufrief. Israelische Beamte, darunter Verteidigungsminister Israel Katz und Premierminister Benjamin Netanjahu, unterstützen ebenfalls einen Sturz der iranischen Führung durch die Bevölkerung. Hegseth stellte klar, dass die USA keine Demokratie im Iran etablieren wollen und sich auf die Zerstörung der Raketenbedrohung, der Marine und die Verhinderung von Atomwaffen konzentrieren. Er ließ die Dauer des Einsatzes offen, im Gegensatz zu Trumps Aussage von „vier Wochen oder kürzer“, und betonte, dass der Einsatz nicht über Nacht enden könne, aber auch kein „endloser Krieg“ werde. US-Generalstabschef Dan Caine rechnet mit einer längeren Dauer und weiteren Verlusten, nachdem vier US-Soldaten getötet wurden.













