US-Präsident Donald Trump hat kurzfristig ein für Ende März geplantes Gipfeltreffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping verschoben. Trump begründete die Verschiebung um etwa einen Monat mit seiner Notwendigkeit, wegen des laufenden Iran-Krieges in den USA zu bleiben. Ursprünglich war der Besuch in Peking vom 31. März bis zum 2. April vorgesehen. Finanzminister Scott Bessent betonte, dass die Verschiebung nicht mit Pekings Haltung zur Straße von Hormus zusammenhänge, obwohl Trump China gedrängt hatte, bei der Öffnung der wichtigen Meerenge zu helfen. Bei Vorbereitungstreffen in Paris hatten sich beide Seiten auf Eckpunkte eines Fahrplans zur Identifizierung von Bereichen gegenseitigen Nutzens geeinigt. Beobachter sehen jedoch zunehmende Spannungen zwischen Washington und Peking, die sich nun auch auf den Iran-Krieg erstrecken, zusätzlich zu Handels- und Taiwan-Konflikten.