Der parteilose Boris Palmer hat eine Rolle in der zukünftigen baden-württembergischen Landesregierung unter dem Grünen Cem Özdemir abgelehnt und bleibt Oberbürgermeister von Tübingen. Diese Entscheidung folgt auf Spekulationen, die nach dem Wahlsieg der Grünen aufkamen und durch eine Umfrage gestützt wurden, die zeigte, dass über ein Drittel der Menschen im Südwesten Palmer auf Landesebene sehen möchte. Palmer, der früher den Grünen angehörte und 2023 nach Skandalen austrat, sieht keinen Grund, sein von den Bürgern anvertrautes Amt vorzeitig aufzugeben. Innerhalb der Grünen gab es jedoch auch Kritik an seiner möglichen Personalie, insbesondere von der Grünen Jugend, die Özdemir aufforderte, Palmer als Landesminister zu verhindern.