Keine Erlaubnis - Kfz-Lehrling macht Urlaub im Kosovo und wird gefeuert 18.06.2026

Ein Kfz-Lehrling aus Salzburg wurde entlassen, nachdem er ohne offizielle Genehmigung einen Urlaub im Kosovo antrat. Er informierte seinen Ausbildungsbetrieb erst kurz vor Reiseantritt per WhatsApp und gab an, bis zum 18. Juli abwesend zu sein. Aufgrund eines verlorenen Ausweises konnte er nicht wie geplant zurückkehren und erschien erst am 25. Juli, einen Tag nach der von seinem Chef geforderten Rückkehr. Zunächst hatte der Lehrling vor Gericht auf eine Kündigungsentschädigung geklagt, doch das Oberlandesgericht Linz hob die Entscheidung zugunsten des Lehrlings auf. Die Richter begründeten dies damit, dass Urlaubsvereinbarungen konkret und rechtzeitig getroffen werden müssen und im Betrieb ein System für Urlaubsanträge existierte, das der Lehrling nicht nutzte. Die Entlassung wurde somit als gerechtfertigt erachtet.















