KI-Affäre und Plagiat: Voigts riskantes Spiel 16.06.2026

Thüringens Ministerpräsident Bodo Voigt (CDU) sieht sich mit einer KI-Affäre konfrontiert, bei der mutmaßlich zahlreiche seiner Reden und Gastbeiträge mithilfe von Künstlicher Intelligenz verfasst wurden, teilweise ohne ausreichende Überprüfung. Dies führte zur Depublizierung eines FAZ-Gastbeitrags aufgrund nicht verifizierbarer Zitate, die von der KI erfunden worden waren. Voigt spielt die Angelegenheit herunter und ermutigte trotz der Fehler zur Nutzung von KI. Dies geschieht vor dem Hintergrund des Entzugs seines Doktorgrades durch die TU Chemnitz wegen Plagiatsvorwürfen. Voigt klagt gegen diese Entscheidung, was als Versuch gewertet wird, Zeit zu gewinnen. Die potenzielle Regierung unter AfD-Chef Björn Höcke nach der nächsten Wahl schützt Voigt derzeit und stärkt seine Position innerhalb der Koalition, doch der Imageschaden durch diese Affären ist erheblich.














