Eine Sonderauswertung des Cybersicherheitsmonitors von BSI und ProPK zeigt, dass die meisten Internetnutzer in Deutschland ihre Fähigkeit, KI-generierte Inhalte zu erkennen, überschätzen. Obwohl sieben von zehn Befragten bereits online mit solchen Inhalten in Berührung kamen, hat nur ein Drittel je gängige Verifizierungsmethoden genutzt; lediglich 28 Prozent prüfen aktiv auf grafische Unstimmigkeiten. BSI-Präsidentin Claudia Plattner betont die Notwendigkeit der Identifizierung von KI-Inhalten zur Früherkennung von Risiken und Falschinformationen. Betrugsszenarien, insbesondere im Bereich Online-Anlagebetrug mit Deepfakes prominenter Personen für Kryptowährungen, werden von der Mehrheit als weniger realistisch eingeschätzt, als sie tatsächlich sind. 15 Prozent der Befragten investierten in Kryptowährungen, wobei fast ein Drittel auf betrügerische Angebote hereinfiel. Die Bevölkerung wünscht sich ein konsequentes staatliches Eingreifen, einschließlich einer Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte.