Die Zahl der Beschwerden beim hessischen Datenschutzbeauftragten Alexander Roßnagel ist im Jahr 2025 auf über 6000 Fälle gestiegen, ein deutlicher Anstieg von fast 3840 Fällen im Vorjahr. Roßnagel führt diesen Zuwachs teilweise auf die Empfehlungen von KI-Chatbots wie ChatGPT zurück, die Nutzern raten, sich an Datenschutzbehörden zu wenden und sogar Beschwerdeentwürfe erstellen. Obwohl die Behörde das wachsende Interesse am Datenschutz und die Hilfe durch KI begrüßt, führt der Anstieg zu einer zunehmenden Überlastung. Besonders stark gestiegen sind Beschwerden im Zusammenhang mit der Schufa, die sich innerhalb eines Jahres verdreifacht haben, während die Mitarbeiterzahl konstant blieb. Für das laufende Jahr wird keine Entspannung erwartet.