Weltweit sehen sich Gerichte mit Schriftsätzen konfrontiert, die KI-generierte Fehlinformationen ("Halluzinationen") enthalten, wie ein Bericht von NPR aufzeigt. Anwälte nutzen verstärkt KI für Schriftsätze, doch die Programme zitieren falsche oder nicht existierende Urteile und verfälschen Aussagen, was insbesondere für das anglo-amerikanische Fallrecht problematisch ist. Eine Datenbank von Damien Charlotin erfasst über 1300 solcher Verfahren weltweit bis April 2026, davon 800 in den USA. Die Zahl der Fälle steigt seit letztem Jahr rapide an, und die Strafen werden härter, wie die Verhängung von über 100.000 US-Dollar an einen Anwalt in Oregon zeigt. Einige US-Gerichte führen Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Dokumente ein, was jedoch als wenig praktikabel angesehen wird.