Der KI-Entwickler Anthropic hat 80.508 Nutzer des Sprachmodells Claude in einer umfassenden qualitativen Untersuchung befragt, die im Dezember 2025 durchgeführt wurde und Teilnehmer aus 159 Ländern umfasste. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Spaltung zwischen den Hoffnungen und Ängsten der Nutzer bezüglich Künstlicher Intelligenz. Als größte Risiken werden die Unzuverlässigkeit und halluzinierten Ergebnisse (26,7 Prozent) genannt, gefolgt von Sorgen vor Arbeitsplatzverlust und wirtschaftlichen Auswirkungen (22,3 Prozent) sowie einem Verlust menschlicher Autonomie (21,9 Prozent). Positiv hervorgehoben wird die Entlastung von Routineaufgaben, die Hoffnung auf mehr Zeit für bedeutungsvollere Arbeit (18,8 Prozent) und Unterstützung bei der persönlichen Weiterentwicklung (13,7 Prozent). Auffallend sind regionale Unterschiede: Nutzer aus Entwicklungsländern sind optimistischer und sehen KI als Werkzeug für den Aufstieg, während westliche Nutzer stärkere Sorgen um Jobs und Wirtschaft äußern.