KI-Stromverbrauch: UN-Bericht zeigt, wie stark Rechenzentren wachsen 03.06.2026

Ein neuer Bericht der Vereinten Nationen beleuchtet den wachsenden ökologischen Fußabdruck von Künstlicher Intelligenz (KI), der neben Strom- und Wasserverbrauch auch Flächenverbrauch und Elektroschrott umfasst. Die Nutzung von KI, beschleunigt durch den Start von ChatGPT im Jahr 2022, integriert sich rasant in den Alltag und treibt digitale Dienste an, wobei bis Mitte 2025 schätzungsweise 700 Millionen Menschen interagieren werden. Allein ChatGPT verarbeitet täglich rund 2,5 Milliarden Prompts, was zu einem signifikanten jährlichen Stromverbrauch führt. Bis 2030 könnte die KI-Infrastruktur bis zu 2,5 Millionen Tonnen Elektroschrott verursachen. Rechenzentren, das Rückgrat der KI, verbrauchten 2025 geschätzt 448 Terawattstunden Strom und könnten diesen Bedarf bis 2030 auf 945 Terawattstunden verdoppeln. Obwohl Experten darauf hinweisen, dass der Energieverbrauch von KI derzeit nicht das dominante Klimaproblem darstellt, sind standardisierte Erfassungen und eine Integration in die Umweltplanung unerlässlich, um lokale Umweltprobleme zu vermeiden.














