Deutsche Medienbehörden haben ein Verwaltungsverfahren gegen Google und die Suchmaschine Perplexity eingeleitet, da diese ihre Suchfunktionen mit KI-Übersichten und Chatbot-Modi grundlegend verändern. Die Landesmedienanstalten, darunter die in Berlin und Brandenburg unter der Leitung von Eva Flecken, stellen den Unternehmen die zentralen Fragen, wer die Verantwortung für die KI-generierten Antworten trägt und wie die mediale Vielfalt gesichert wird. Diese Entwicklung wirft Debatten über Grundrechte, Informationsfreiheit und die potenzielle Verengung der Medienlandschaft auf und könnte die europäische Regulierung von Techplattformen maßgeblich beeinflussen, wobei das Verfahren voraussichtlich mehrere Monate dauern wird.