KI telefoniert mit 2000 Kneipenbesitzern – und deckt dabei überraschende Preise auf 01.04.2026

Der in London lebende KI-Ingenieur Matt Cortland hat eine innovative Methode entwickelt, um überhöhte Bierpreise in Irland aufzudecken. Ausgelöst durch die Zahlung von 7,80 Euro für ein Pint Guinness in Dublin, stellte er fest, dass es keine aktuellen, verlässlichen Preisdaten gab. Daraufhin entwickelte Cortland eine KI-Agentin namens „Rachel“, die mit nordirischem Dialekt ausgestattet war und über 3.000 Pubs in Irland anrief, um Guinness-Preise zu erfragen. Von den 2.052 kontaktierten Pubs bemerkten viele nicht, dass sie mit einer KI sprachen. Die gesammelten Daten wurden mit dem KI-Tool „Claude“ ausgewertet und führten zur Erstellung des „Guinndex“ (guinndex.ai), einem gemeinschaftlich gepflegten Preisindex für Guinness, der durchschnittliche Preise von 6,01 Euro zeigt, aber auch Ausschläge bis zu 11 Euro. Dieses Projekt hat bereits erste Auswirkungen auf das Preisverhalten von Pubs und Cortland plant, das Konzept auf andere Bereiche wie Medikamenten- oder Pizzapreise auszuweiten.














