Das Kölner KI-Unternehmen DeepL entlässt rund 250 Mitarbeiter, was etwa einem Viertel der Belegschaft entspricht. CEO Jarek Kutylowski begründet diesen drastischen Schritt mit einer umfassenden Umstrukturierung, die darauf abzielt, die Arbeitsweise des Unternehmens grundlegend zu verändern und KI stärker in alle Prozesse zu integrieren. Ziel ist es, kleinere, eigenverantwortliche Teams zu etablieren, in denen KI Routineaufgaben übernimmt, während sich die Mitarbeiter auf kreative und intuitive Tätigkeiten konzentrieren können. Kutylowski betonte die Notwendigkeit solcher Veränderungen, um die weltweite Führungsposition im KI-Bereich zu sichern und den strukturellen Wandel der Arbeitswelt proaktiv zu gestalten. Das Unternehmen, das zuletzt im Mai 2024 mit zwei Milliarden US-Dollar bewertet wurde, hat kürzlich auch neue KI-Werkzeuge für den Unternehmenseinsatz vorgestellt.