Die Deutsche Telekom hat in München ein neues KI-Rechenzentrum eröffnet, das als souveräne Alternative zu US-Anbietern dienen soll. In Kooperation mit Nvidia konzipiert, soll es im Endausbau rund 10.000 KI-Beschleuniger umfassen und etwa 50 Prozent der derzeit in Deutschland verfügbaren öffentlichen KI-Rechenleistung darstellen. Das Rechenzentrum wurde in nur sechs Monaten in einem ehemaligen Bankgebäude errichtet und nutzt innovative Kühlmethoden mit Wasser aus dem Eisbach. Ziel ist die Bereitstellung von "Industrial AI" für europäische Unternehmen, wobei die digitale Souveränität im Vordergrund steht. Trotz anfänglicher Skepsis bezüglich der Nachfrage und der Unsicherheit über zukünftige Geschäftsmodelle, positioniert sich die Telekom strategisch für EU-Fördermittel und den Aufbau einer unabhängigen KI-Infrastruktur.