IT-Forscher der Universitäten Toronto und Cambridge sowie von ServiceNow Research haben einen KI-gestützten Computerwurm entwickelt, der sich autonom anpasst und gezielte Angriffe auf Schwachstellen durchführt. Dieser Wurm nutzt infizierte Rechner, um große Sprachmodelle (LLMs) auszuführen, wodurch er seine Entscheidungsfähigkeit und Reichweite für weitere Angriffe erweitert, ohne dass dafür Rechenleistung von den Angreifern bezahlt werden muss. In einem isolierten Netzwerk aus 33 Geräten, darunter Linux-, Windows- und IoT-Systeme, konnte der Wurm bekannte Schwachstellen ausnutzen, sich auf bis zu 20 Prozent der Geräte ausbreiten und sieben Generationen der Selbstfortpflanzung erreichen, wobei er fast 75 Prozent des Netzwerks attackierte und sich auf fast zwei Drittel replizierte. Die Forscher warnen vor der Notwendigkeit, sich auf autonome generative Gegner einzustellen, die sich ohne menschliches Zutun verbreiten und Angriffslogik in Echtzeit entwickeln.