Kinder mit Zahnlöchern entwickeln im Alter nachweisbar häufiger Herzkrankheiten 05.03.2026

Eine Studie dänischer Forscher der Universität Kopenhagen, des dänischen Krebsinstituts und des University College London, veröffentlicht im „International Journal of Cariology“, hat einen signifikanten Zusammenhang zwischen frühkindlicher Mundgesundheit und Herzerkrankungen im Erwachsenenalter aufgedeckt. Die Analyse von Daten von über einer halben Million zwischen 1960 und 1980 geborenen Kindern ergab, dass Personen mit mehreren Zahnlöchern im Kindesalter ein um bis zu 45 Prozent höheres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle aufwiesen. Ebenso hatten Kinder mit häufigen Zahnfleischentzündungen ein um 41 Prozent erhöhtes Risiko. Obwohl die genaue kausale Verbindung noch unklar ist, wird eine Entzündungstheorie als wahrscheinliches Bindeglied vermutet, bei der Mundbakterien systemische Entzündungen auslösen könnten.















