Mit Video2254 Geflüchtete unter SchutzKirchenasyl boomt: Abschiebung scheitert in Hunderten Fällen 27.02.2026

Im vergangenen Jahr haben sich 2254 Geflüchtete im Kirchenasyl befunden, wobei in einer Vielzahl von Fällen Abschiebungen verhindert wurden. Diese Zahl, die aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion im Bundestag hervorgeht, markiert einen Höchststand seit 2019, trotz eines allgemeinen Rückgangs neu angekommener Geflüchteter. Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern verzeichneten die höchsten Zuwächse, wobei sich die Fälle in Bayern mehr als verdreifacht und in Hessen fast verfünffacht haben. Besonders auffällig ist, dass bei 2193 Personen während ihres Kirchenasyls eine EU-Frist für Dublin-Fälle ablief, was Deutschland für die Zuständigkeit verantwortlich machte und somit über 2000 Abschiebungen scheitern ließ. Kritiker wie der AfD-Abgeordnete Stephan Brandner sehen darin eine Aushöhlung des europäischen Zuständigkeitssystems und des Rechtsstaats, während die Grünen das Kirchenasyl als Hilfe für den Staat zur Einhaltung eigener Werte verteidigen.














