Klage gegen Berliner Kultursenatorin : Personalrat zieht wegen gefährdeter Arbeitsbedingungen vor Gericht 13.02.2026

Der Hauptpersonalrat des Landes Berlin hat Klage gegen Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson beim Verwaltungsgericht eingereicht, da er die geplanten Spar- und Strukturreformen für die vier landeseigenen Theater als Verletzung von Mitwirkungsrechten der Beschäftigten ansieht. Die Reformen, die das Maxim Gorki Theater, die Volksbühne, das Deutsche Theater und das Theater an der Parkaue betreffen, führen zu Befürchtungen über schlechtere Arbeitsbedingungen und Einschnitte in künstlerische Prozesse, wie die Zusammenlegung von Werkstätten oder die Überführung mehrerer Häuser in eine Stiftung. Die Senatsverwaltung für Kultur gibt an, informelle Gespräche geführt zu haben, doch der Personalrat kritisiert, dass wesentliche Informationen über Medien oder Ausschüsse bekannt wurden und ein Vorschlag für ein gemeinsames Werkstatt- und Probebühnenzentrum ignoriert wurde. Auch die Gewerkschaft Verdi warnt vor massiven Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen und Beschäftigungsabbau durch eine mögliche Ausgliederung der Werkstätten.













