Klage wirft USA vor, vertrauliche Informationen über iranische Asylsuchende illegal mit dem Iran geteilt zu haben 07.07.2026

Eine vor dem US-Bezirksgericht in Washington, D.C., eingereichte Klage behauptet, dass die Einwanderungsbehörden der Trump-Administration vertrauliche Informationen über Asylsuchende illegal an die iranische Regierung weitergegeben haben. Die von der Iranian American Legal Defense Fund und der Public Citizen Litigation Group eingereichte Klageschrift behauptet, dass das Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security) und das Außenministerium die pakistanische Botschaft als Vermittler nutzten, um ab März 2025 monatliche Treffen abzuhalten. Bei diesen Treffen sollen sensible Details zu Asylanträgen von Personen weitergegeben worden sein, die aufgrund von Religionswechsel, Sexualität oder politischem Aktivismus verfolgt werden. Trotz der Dementis des Heimatschutzministeriums zu diesen Vorwürfen argumentiert die Klage, dass diese Handlungen gegen Bundesvorschriften verstoßen und Menschenleben gefährden, insbesondere nach dem Ausbruch des Krieges zwischen den USA und dem Iran im Februar 2026. Die Kläger fordern die Einstellung dieser Offenlegungen und die Ernennung eines unabhängigen Beobachters zur Überwachung des künftigen Verhaltens der Behörden.














