FR-üh-dran: Klöckner reist nach Israel – die Antisemiten bleiben hier 10.02.2026

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner reist vom 10. bis 12. Februar 2026 nach Israel, um die historische Verantwortung Deutschlands zu betonen und Solidarität zu zeigen, während die antisemitischen Straftaten in Deutschland alarmierend gestiegen sind. Im Jahr 2024 wurden 6.236 antisemitische Vorfälle registriert, eine deutliche Zunahme gegenüber 1.366 im Jahr 2015, was Deutschland wieder zu einem unsicheren Ort für jüdisches Leben macht. Klöckner wird die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und das Nova-Festival-Memorial besuchen und Gespräche mit dem Knesset-Präsidenten Amir Ohana und Oppositionsführer Jair Lapid führen. Ihr Besuch findet vor dem Hintergrund der humanitären Katastrophe im Gazastreifen statt, wo über 800.000 Palästinenser in provisorischen Unterkünften leben. Klöckner betont, dass Kritik an der israelischen Regierungspolitik legitim sei, Antisemitismus und Israelfeindlichkeit jedoch nicht.














