Oberbürgermeister KölnsSPD-OB: "Haben uns zu lange in Nachspielzeit aufgehalten" 30.03.2026

Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) äußert sich nach einem Treffen der Parteispitze im Willy-Brandt-Haus optimistisch bezüglich der Führung von Lars Klingbeil und Bärbel Bas, die sich auf tiefgreifende Reformen zur Stärkung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt konzentrieren wollen. Ein zentrales Anliegen ist die Bekämpfung hoher Spritpreise durch ein Preisdeckelmodell nach Luxemburger Vorbild und eine Abschöpfungssteuer für Mineralölkonzerne, wofür Gespräche mit der CDU notwendig seien. Burmester betont die Notwendigkeit, alte Konzepte zu überwinden und sich den neuen Herausforderungen einer sich wandelnden Welt zu stellen, um verlorene Wähler zurückzugewinnen. Er hebt die Bedeutung persönlicher Begegnungen und das Ernstnehmen der Sorgen der Bürger hervor, insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen lokaler Industrien. Konkret fordert er Maßnahmen bei Energiestrompreisen, eine Überprüfung der EU-ETS-Regel, den Abbau bürokratischer Hürden und die Berücksichtigung der finanziellen Belastungen von Kommunen. Zudem betont er die Förderung derjenigen, die Deutschland durch ihre Arbeit tragen, und die Notwendigkeit, Sozialleistungsmissbrauch zu verhindern.















