Kloster: Was wir von Mönchen lernen können 07.02.2026

Im Jahr 1948 suchte der britische Schriftsteller Patrick Leigh Fermor einen ruhigen und kostengünstigen Ort zum Schreiben und fand sich im Benediktinerkloster St. Wandrille de Fontanelle in Frankreich wieder. Anfänglich fühlte er sich von der strengen klösterlichen Ordnung, die er als "Katakombe" empfand, einsam und deprimiert. Nach einigen Tagen entdeckte er jedoch eine neue Energie und Stille, die ihm das Schreiben ermöglichten. Während die positiven gesundheitlichen Auswirkungen des klösterlichen Lebens bekannt sind, treten Menschen nicht nur wegen einer längeren Lebenserwartung ein. Rituale und Regeln bieten Struktur und Halt, können aber auch einschränkend wirken, wie der Theologe Fulbert Steffensky feststellte.

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