„Könnte Investoren abschrecken“ – RWE-Chef kritisiert Kraftwerksgesetz von Katherina Reiche 03.07.2026

Der RWE-Chef Markus Krebber äußert Kritik am vorgelegten „Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz“ der Bundesregierung, das die Förderung neuer Gaskraftwerke regeln soll. Obwohl Krebber die grundsätzliche Richtung des Gesetzes befürwortet, warnt er davor, dass genannte Preisobergrenzen und Anforderungen an Investoren, netzdienliche Leistungen zu erbringen, abschreckend auf potenzielle Bauherren neuer Kraftwerke wirken könnten. Er kritisiert zudem Bedenken hinsichtlich der Marktmacht von RWE, da das Unternehmen lediglich einen Bruchteil der zuvor stillgelegten Kapazitäten ersetzen wolle. Krebber ist zuversichtlich, dass ein gutes Gesetz aus dem parlamentarischen Verfahren hervorgeht und RWE bei den geplanten Auktionen erfolgreich sein wird. Das Gesetz soll in der kommenden Woche vom Bundestag beschlossen werden und zielt darauf ab, die Stromversorgung während Dunkelflauten zu sichern.














