Künstliche Intelligenz: Commerzbank setzt beim Stellenabbau stark auf KI 15.05.2026

Um einer feindlichen Übernahme durch die italienische Großbank UniCredit entgegenzuwirken, plant die Commerzbank den Abbau von rund 3.000 Stellen, wobei Künstliche Intelligenz (KI) eine zentrale Rolle bei der Realisierung von Einsparungen spielen soll. Vorstandschefin Bettina Orlopp betonte, dass KI viele Aufgaben übernehmen kann und externe Dienstleister, wie Callcenter und IT-Personal, stärker betroffen sein werden, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Dieses Vorgehen dient dazu, die Bank attraktiver für Aktionäre zu machen und das Übernahmeangebot der UniCredit, das als zu niedrig eingeschätzt wird, abzuwehren. Die Commerzbank strebt Gewinn- und Renditeziele bis 2030 an, um ihre Unabhängigkeit zu sichern, während die UniCredit, die bereits fast 30 Prozent der Commerzbank-Anteile hält, auf eine Verbesserung des Angebots oder weitere Verhandlungen hofft.














