Koalitionskrach um Arbeitszeit: So will Bas den 8-Stunden-Tag retten 18.06.2026

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) plant eine Reform des Arbeitszeitgesetzes, die den 8-Stunden-Tag schützen soll. Der Entwurf erlaubt unter strengen Auflagen die Einführung einer Wochenarbeitszeit, bei der Arbeitnehmer an einzelnen Tagen bis zu 13 Stunden (inklusive Pause) arbeiten dürfen, dafür aber an anderen Tagen kürzer oder gar nicht arbeiten. Diese Flexibilisierung soll jedoch nur für Tarifbeschäftigte gelten, zusätzliche Gesundheitsregeln erfordern und eine tägliche elektronische Zeiterfassung vorschreiben, um Regelverstöße besser kontrollieren zu können. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger kritisierte den Entwurf scharf und forderte dessen Rückzug und Überarbeitung, da er den Anforderungen einer flexiblen Arbeitswelt nicht genüge und das Vertrauen in Arbeitgeber und Arbeitnehmer missen lasse. Auch Union und CDU/CSU kündigten Widerstand an, während die SPD die Position von Ministerin Bas verteidigte.














