Kolonialismus: Spaniens König bedauert koloniale „Übergriffe“ in Mexiko 17.03.2026

Zum ersten Mal hat sich ein spanischer König, Felipe VI., zaghaft bei Mexiko für die kolonialen „Übergriffe“ und „ethischen Kontroversen“ während der Eroberung des Aztekenreiches vor über 500 Jahren entschuldigt. In Madrid erklärte der Monarch, dass man auf das damalige spanische Verhalten aus heutiger Sicht und mit heutigen Werten betrachtet nicht stolz sein könne. Diese Äußerung, die im Rahmen der Ausstellung „Die Hälfte der Welt: Frauen im indigenen Mexiko“ erfolgte, wurde von konservativer Seite in Spanien kritisiert, während Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum die Annäherung anerkennt, aber weiterhin eine offizielle Entschuldigung fordert. Die spanische Regierung hofft, dass diese Geste die Beziehungen verbessert und den bevorstehenden iberoamerikanischen Gipfel in Madrid nicht überschattet.














