Kommentar: SP sägt Jositsch ab – und engt sich ein 28.05.2026

Die Zürcher SP hat entschieden, bei den Ständeratswahlen 2027 nicht mehr mit dem amtierenden Ständerat Daniel Jositsch (61) anzutreten. Diese Entscheidung, die Jositsch trotz seiner zuletzt hohen Wahlergebnisse von den eigenen Delegierten abserviert, signalisiert eine strategische Neuausrichtung der Partei hin zu einem stärker progressiven und identitätspolitisch orientierten Kurs, der primär auf städtische Milieus abzielt. Jositsch repräsentierte den sozialliberalen Flügel der SP, der in den letzten Jahren an Einfluss verloren hat. Mit diesem Schritt riskiert die SP, die Verbindung zur ländlichen Bevölkerung zu schwächen und ihren Spielraum durch eine zu starke Fokussierung auf urbane Wählerschaften zu verengen, während Figuren wie Nationalrätin Jacqueline Badran als mögliche Nachfolgerin gehandelt werden.














