Kommission: Milliarden-Sparpotenzial für Krankenkassen 30.03.2026

Eine Expertenkommission der Bundesregierung hat 66 Vorschläge zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) vorgelegt, die ein Sparpotenzial von bis zu 64 Milliarden Euro für das kommende Jahr ermöglichen könnten. Diese Maßnahmen sollen steigende Ausgaben bremsen und Beitragserhöhungen vermeiden, wobei die erwartete Finanzlücke für 2027 bei rund 15 Milliarden Euro liegt. Die Empfehlungen umfassen Einsparungen bei Leistungserbringern wie Praxen und Kliniken (bis zu 19 Milliarden Euro), mögliche Beiträge von Patienten durch höhere Zuzahlungen (bis zu 4,1 Milliarden Euro) und die Streichung der kostenfreien Mitversicherung für Ehepartner. Zudem wird eine Erhöhung von Tabak- und Alkoholsteuern sowie eine Steuer auf zuckergesüßte Getränke vorgeschlagen, um zusätzliche Einnahmen zu generieren. Die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betonte, dass die Ergebnisse geprüft und beraten werden, mit dem Ziel, ein Sparpaket bis Ende Juli im Kabinett zu verabschieden.














