Kommunalwahl in Daten: Wo nur eine Stimme fehlte und wo ein Bürgermeister ohne Gegenkandidat scheiterte 10.03.2026

Die Kommunalwahl 2026 in Bayern, an der rund zehn Millionen Wahlberechtigte teilnahmen, hat die politische Landschaft in den 2056 Gemeinden und 71 Landkreisen des Freistaates geprägt. Die CSU bleibt die stärkste kommunale Kraft, verlor jedoch in 78 Gemeinden die Stichwahl, darunter in München und Bamberg, wo Grüne und SPD gegeneinander antreten. Lokale Wählergruppen und Freie Wähler verdrängten die CSU ebenfalls aus Stichwahlen, wie in Freising und Mühldorf am Inn. Bei den Landratswahlen ist die CSU unangefochten, während die Freien Wähler siebenmal die CSU im ersten Wahlgang besiegten. Eine kuriose Situation ereignete sich in Bayerns kleinster Gemeinde am Chiemsee, wo ein Bürgermeister ohne Gegenkandidaten in die Stichwahl muss, da 52,3 Prozent der Wähler andere Namen auf den Stimmzettel schrieben. Die knappste Bürgermeisterwahl fand in Himmelstadt statt, wo der Amtsinhaber mit nur einer Stimme Vorsprung siegte. Die AfD konnte bei Personenwahlen keine Spitzenpositionen erreichen und schaffte es nicht in Stichwahlen, erzielte aber bei Gremienwahlen einzelne Erfolge.














