Kommunalwahlkampf: Heftige Vorwürfe gegen CSU nach einer E-Mail und einem Dokument berechtigt? 08.03.2026

Im bayerischen Kommunalwahlkampf stehen die CSU und Ministerpräsident Markus Söder im Zentrum einer Kontroverse, ausgelöst durch eine E-Mail und ein Dokument mit dem Titel „Bayern ist einfach geil“. Ein Oberregierungsrat soll am 18. Februar 2026 Kollegen in der Staatskanzlei gebeten haben, eine CSU-Wahlkampfveranstaltung in München mitzugestalten. Die geforderten Inhalte umfassten die Leistungen des OB-Kandidaten Clemens Baumgärtner (CSU) sowie regionale Themen. Grüne und SPD im Landtag fordern Aufklärung und Transparenz, wobei die SPD sogar eine Prüfung durch den Bayerischen Obersten Rechnungshof anregt, um eine Vermischung von Staats- und Parteiamt sowie die Verwendung von Steuermitteln auszuschließen. Sowohl die CSU-Landesleitung als auch die Staatskanzlei weisen die Vorwürfe zurück und betonen die strikte Trennung von staatlichen und parteipolitischen Aufgaben. Die AfD mahnt zur Zurückhaltung, sieht aber bei Bestätigung der Vorwürfe einen Verfassungsbruch.














