Konferenz der Ost-Ministerpräsidenten Der Osten will Transparenz - und seinen Anteil 11.06.2026

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat auf einer Pressekonferenz der Ost-Ministerpräsidenten die unzureichende Verkehrsinfrastruktur im Osten Deutschlands kritisiert. Anhand einer modernen Brücke nach Polen, die jedoch nur über ein Gleis auf deutscher Seite verfügt, verdeutlichte er die Problematik. Woidke forderte mehr Transparenz und eine gerechtere Verteilung von Bundesmitteln für Infrastrukturprojekte im Osten, analog zur Bevölkerungszahl der Bundesländer. Er beklagte, dass Deutschland bei Infrastrukturprojekten hinterherhinke, was ihm bei deutsch-polnischen Konferenzen regelmäßig von polnischer Seite vorgeworfen werde. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner und die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser unterstützten die Forderung nach Investitionen in die ostdeutsche Infrastruktur. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, der trotz Zusage abwesend war, betonte in einer Mitteilung die strategische Bedeutung der Verkehrsinfrastruktur und kündigte Investitionen von 169 Milliarden Euro bis 2029 an.













