Konjunktur in Deutschland: Institute senken Wachstumsprognose um mehr als die Hälfte 01.04.2026

Führende Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für Deutschland aufgrund der Folgen des Irankriegs mehr als halbiert und erwarten nun nur noch ein BIP-Wachstum von 0,6 Prozent statt der zuvor prognostizierten 1,3 Prozent. Der Energiepreisschock belastet die Erholung erheblich, obwohl politische Maßnahmen die Binnenwirtschaft stützen. Die Institute lehnen staatliche Eingriffe in die Energiepreise ab und plädieren stattdessen für zielgerichtete soziale Ausgleichsmaßnahmen. Eine steigende Inflationsrate von voraussichtlich 2,8 Prozent in diesem Jahr dämpft den privaten Konsum, was die Notwendigkeit von Strukturreformen unterstreicht, wie auch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betont.

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