Konjunktur: Iran-Deal macht Wifo-Chef Hoffnung 16.06.2026

Wifo-Chef Gabriel Felbermayr äußert sich optimistisch bezüglich der konjunkturellen Auswirkungen eines möglichen US-Iran-Abkommens. Er glaubt, dass ein solches Abkommen, falls es Bestand hat und nicht am Freitag enttäuscht, sowohl die Inflation bekämpfen als auch das Wirtschaftswachstum fördern könnte. Konkret erwartet Felbermayr eine spürbare Entlastung bei den Öl- und Gaspreisen, die sich mit Zeitverzögerung auf die Preise an österreichischen Zapfsäulen und beim Heizen auswirken wird. Er prognostiziert, dass die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt bei etwa drei Prozent liegen könnte, anstatt weiter zu steigen. Felbermayr sieht keine irreversiblen Schäden durch die bisherige Blockade und vertraut auf die Fähigkeit der Märkte, mit knapper werdenden Ressourcen umzugehen, wodurch Katastrophenszenarien unwahrscheinlicher werden. Zudem steige die Wahrscheinlichkeit, dass das Doppelbudget der österreichischen Regierungskoalition hält, auch wenn das Defizitziel von unter drei Prozent unsicher bleibt.














