Konjunkturprognosen Erholung gebremst, aber nicht gestoppt 11.03.2026

Der Krieg im Iran hat die Konjunkturprognosen für Deutschland durcheinandergewirbelt, insbesondere durch Preisschocks auf dem Energiemarkt, die das Wirtschaftswachstum dämpfen könnten. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet für 2026 ein Wachstum von 1,0 Prozent, eine leichte Korrektur nach unten von zuvor 1,3 Prozent. Trotz dieser Herausforderungen zeigt sich DIW-Präsident Marcel Fratzscher optimistisch, da der private Konsum anzieht und Deutschland weniger abhängig von fossilen Energien aus der Golfregion ist als 2022. Dennoch bleiben die Dauer des Krieges und die damit verbundenen Energiepreise, die die Inflation auf voraussichtlich 2,4 Prozent im Jahr 2026 treiben könnten, große Unbekannte. Bundeskanzler Merz betont, dass begrenzte Konfliktdauer die Auswirkungen eindämmen könnte, während Investitionen in Infrastruktur und Rüstung als Wachstumstreiber gelten, aber energieintensiv sind.













