Ökonom verurteilt CO2-Pläne der Merz-Regierung: „Klimapolitisches Desaster“ 01.03.2026

Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), kritisiert Bundeskanzler Friedrich Merz scharf für seine Äußerungen zum europäischen CO2-Emissionshandel. Merz hatte das EU-Emissionshandelssystem (ETS) beim Europäischen Industrie-Gipfel am 11. Februar in Antwerpen infrage gestellt, was zu Irritationen und einem Preisverfall bei CO2-Zertifikaten führte. Hüther bezeichnet das Abrücken vom Emissionshandel als „klimapolitisches Desaster“ und betont, dass das Konzept ordnungspolitisch das interessanteste im Klimaschutz sei, da es Unternehmen klare Signale sende und Innovationen fördere. Er warnt vor der Unsicherheit, die solche Kurswechsel für Unternehmen bedeuten, und plädiert stattdessen für eine Weiterentwicklung des Systems im Einklang mit den Klimazielen.














