Ökonomen rechnen vor: Die Schuldenkrise galoppiert davon 24.06.2026

Die Budgetlage Österreichs verschlechtert sich zusehends: Bereits 2024 gab die Republik 1,5 Prozent des BIP für Zinskosten aus, bis 2028 sollen es 2,1 Prozent sein. Der wirtschaftsliberale Thinktank Agenda Austria hat nun auf Basis von Studien der EU-Kommission, des Finanzressorts und des Wifo errechnet, dass der jährliche Zinsaufwand innerhalb eines Jahrzehnts auf etwa 20 Milliarden Euro steigen könnte – eine Summe, die den heurigen Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft sowie dem Pensionszuschuss entspricht. Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) betonte in seiner Budgetrede, dass die Sanierung darauf abziele, Steuereinnahmen für Kinderbetreuung und Pflege statt für Zinsen zu verwenden.

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