Ökonomin fordert globale Vermögenssteuer: „Viele Regierungen stehen auf der Seite des Großkapitals“ 10.03.2026

Die Ökonomin Jayati Ghosh warnt vor einer gefährlichen Konzentration von politischer und wirtschaftlicher Macht, die demokratische Gesellschaften bedroht. Sie plädiert für eine globale Vermögenssteuer und stärkere internationale Steuerkooperation, um extreme Vermögensungleichheit zu bekämpfen und Regierungen die Mittel für öffentliche Aufgaben zu sichern. Ghosh kritisiert die aktuelle Steuerpolitik als veraltet und von Großkapitalinteressen beeinflusst, insbesondere die OECD-Vereinbarung eines globalen Mindeststeuersatzes von 15 Prozent als zu niedrig. Sie betont, dass eine progressive Besteuerung nicht nur moralisch geboten, sondern auch wirtschaftlich vorteilhaft sei, da sie den Binnenmarkt stärkt und Regierungen widerstandsfähiger macht.














