"Konversionstherapie": Oberster US-Gerichtshof schwächt Schutz queerer Jugendlicher 31.03.2026

Der Oberste Gerichtshof der USA hat ein Gesetz in Colorado gekippt, das sogenannte Konversionstherapien für Minderjährige verbot, mit einer knappen Entscheidung von acht zu eins Stimmen. Das Gericht begründete, das Gesetz verletze die Meinungsfreiheit einer evangelikalen Beraterin, die solche Praktiken anbietet, und stelle eine Form der Zensur dar. Dieses Urteil wird als Rückschlag für die Rechte sexueller Minderheiten betrachtet, da Konversionstherapien darauf abzielen, sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität zu ändern und laut UN schwere psychische Schäden verursachen können. Deutschland verbietet solche Praktiken seit 2020, und die UN forderten ein weltweites Verbot. Der Fall wurde zur erneuten Prüfung an untere Instanzen zurückverwiesen.














