„Koordinierte, strategische Gewalt durch Siedler“: UNO sieht Anzeichen für ethnische Säuberung im Westjordanland 17.03.2026

Ein Bericht des UN-Menschenrechtsbüros warnt vor einer Eskalation der Gewalt durch israelische Siedler im besetzten Westjordanland, die auf koordinierte Aktionen und eine Politik der Massenvertreibung hindeuten und Befürchtungen einer ethnischen Säuberung aufkommen lassen. Die unrechtmäßige Umsiedlung geschützter Personen wird als Kriegsverbrechen eingestuft. Die Zahl der Siedlergewaltvorfälle stieg in den zwölf Monaten bis Oktober 2025 auf 1.732, verglichen mit 1.400 im Vorjahreszeitraum. Palästinensische Bewohner werden schikaniert, ihre Häuser und Felder zerstört, wobei israelische Behörden eine zentrale Rolle bei der Ermöglichung und Unterstützung dieser Taten spielen. Im Oktober 2025 gab es 42 Übergriffe während der Olivenernte, bei denen 131 Palästinenser verletzt wurden, die höchste Zahl seit 2006. Gleichzeitig genehmigte Israel den Bau von Zehntausenden neuen Wohneinheiten im Westjordanland und Ostjerusalem.














